Wenn es eine Muffin-Art gibt, die von Groß und Klein gleichermaßen geliebt wird, dann sind es mit Sicherheit Bananenmuffins. Ok, oder Schokomuffins 😉 . Und auch diese Variante wird euch bestimmt begeistern. Die Konsistenz ist einfach herrlich – vom intensiven Bananenaroma ganz zu schweigen.
Zu den Klassikern auf meinem Blog gehören ja schon seit langem viele Bananenrezepte. Angefangen vom Bananenbrot über Bananen-Pancakes, den klassischen Bananenkuchen und das Schoko-Bananenbrot, bis hin zum veganen zuckerfreien Bananen-Kuchen für Kinder. Bananen-Muffins haben also noch gefehlt. Sie sind nicht nur die Minivariante der anderen Rezepte, sondern bestehen aus einem etwas anderen Teig.
Keine Angst, trotzdem sind die Bananenmuffins schnell und einfach gemacht. Vielleicht liest sich die Zutatenliste erst einmal etwas lang. Aber das liegt vor allem an Gewürzen und Triebmitteln, die man auch ersetzen bzw. weglassen kann. Sonst stecken nur absolute Basics drin. Das Besondere am Rezept: Es sind keine Milchprodukte in Form von Milch, Joghurt oder Buttermilch enthalten. Was im Normalfalls ja in die allermeisten Muffin-Rezepte (siehe auch das Grundrezept) gehört.
Aber natürlich habe ich mir etwas dabei gedacht, dass Bananenmuffins-Rezept genau so zu machen 😉 . Ein Teil des pürierten Obsts ersetzt nämlich die Milchprodukte. Was dazu führt, dass das Ergebnis einfach ein besonders intensives Aroma hat. Herrlich! Wer die Bananenmuffins mit Öl statt Butter backt, kann sogar komplett auf Milch verzichten.
So gehen die Muffins mit Banane gut auf
Damit die Bananenmuffins mit braunem Zucker richtig schön aufgehen, könnt ihr noch einen kleinen Trick anwenden (neben dem Verwenden von Natron im Teig). Ich backe die saftigen Bananenmuffins zunächst kurz mit recht hoher Temperatur, schalte dann den Ofen zurück und backe sie mit 175 Grad fertig.
Übrigens: Das Rezept ist eine tolle Resteverwertung für überreife, braune Bananen 😉 . Und man kann die Muffins wunderbar auf Vorrat backen sowie einfrieren. Nach dem Auftauen nur noch mit Puderzucker bestäuben, Zitronenguss überziehen oder mit etwas Butter bestreichen und diese dann mit Zimtzucker bestreuen.
Bananenmuffins
Zutaten
- 3 mittelgroße Bananen sehr reif, ca. 330g netto
- 250 Gramm Weizenmehl
- 70 Gramm Zucker
- 30 Gramm brauner Zucker
- 1 Esslöffel Zimt
- 2 Prisen Salz
- 1 Teelöffel Vanillepaste optional
- 1 Teelöffel Backpulver
- 1 Teelöffel Natron
- 2 große Eier
- 120 Gramm Butter oder 80g Öl
Zubereitung
- Die reifen Bananen zu einem glatten Mus pürieren. Backofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
- Alle trockenen Zutaten mischen. Die Eier mit dem Bananenmus und der flüssigen Butter verquirlen. Dann die trockenen Zutaten dazugeben und alles kurz, aber kräftig miteinander verrühren.
- Den Teig in 12-16 Papier- oder Silikonförmchen füllen und diese am besten zusätzlich auf ein Muffinblech stellen. 5 Minuten bei 220 Grad backen und dann nochmals 10-12 Minuten bei 175 Grad. Alternativ nur bei 175 Grad 18-20 Minuten backen.
Anmerkungen
- Die Bananen sollten sehr reif sein. Wenn sie noch zu gelb sind, einfach ganz kurz im heißen Ofen erwärmen.
- Das Backen bei zunächst recht hoher, dann niedriger Temperatur sorgt dafür, dass die Muffins besonders schön aufgehen.
49 Kommentare
Habe sie genauso gemacht wie beschrieben. Sehr lecker! Vielen Dank für das Rezept.
Danke dir – wie schön, das freut mich riesig!
Hallo! Wie kann man Natron ersetzen? Kann man zum Beispiel mehr Backpulver verwenden?
Hallo, du kannst mehr Backpulver verwenden, das ist aber nicht die ideale Lösung beim Muffins, da Natron mit Säure reagiert
So schön aufgegangene und leckere Muffins habe ich noch nie hinbekommen! Sie sehen genauso aus, wie auf deinem Rezept! Vielen Dank dafür😍
Danke fürs Lob 🙂
hab schon diese muffins merhmals gemacht, jedes mal mega lecker. Schmeckt auch super ohne vanillepaste!
Danke für deinen Kommentar 🙂
Das Rezept musste auf jeden Fall getestet werden. Bei mir gab es allerdings so viel Teig, dass ich 22 Muffins rausbekommen habe 😹 keine Ahnung was ich falsch gemacht habe, eigentlich habe ich mich komplett an das Rezept gehalten. Vielleicht sind meine Förmchen kleiner? Na ja egal, Muffins gehen immer klar. Auf jeden Fall super Rezept und schnell gemacht und die Kinder lieben es.
Hallo Fee, wie schön!
Es gibt extreme Unterschiede bei Muffinförmchen bzgl. des Durchmessers, außerdem kommt es drauf an, wie voll du die Förmchen machst und wie viel man nascht 😉
Das beste Bananenmuffin Rezept. Vielen Dank dafür.
Wow, danke das freut mich sehr!
Coooooooool
Ruckzuck zubereitet und super lecker
Danke, das freut mich 🙂
Jetzt sind sie kalt und gleich eins probiert, so fluffig und lecker, trotz Austauschen der Zucker und Mehl, danke für das Rezept😘
Hallo Bruni, das ist ja klasse!
So schön hochgegangen, habe ich noch nie hinbekommen, noch sind sie heiß, kann sie noch nicht probieren, habe auch mit Mehl jongliert, halb Dinkel und mit Erythrit und Birkenzucker statt Zucker genommen, da ich wegen bevorstehender Diabetes aufpassen muss, werde berichten 😘🍀😀
Hallo,
Die Muffins sind lecker und schnell gemacht.
Die Muffins sind super lecker geworden.
Statt Zucker habe ich 70g Dattelzucker und Dattel Schoko Chips (gibt’s bspw. bei foodoh) genommen, was super geklappt hat. Also komplett zuckerfrei und gleichzeitig richtig lecker und fluffig.
Danke für das Rezept!
Danke für deinen Kommentar 🙂
Liebe Kathrin,
Ich hatte noch reife Bananen und keine Lust auf Bananenbrot. Bin dann bei meiner Suche auf dein Rezept gestoßen. Es ist so einfach….habe mich genau an dein Rezept gehalten….und das Ergebnis ist unglaublich fluffig, die Muffins sind soooo lecker 😋. Du hast mich überzeugt und ich werde ganz sicher noch weitere Rezepte von dir ausprobieren.
Vielen herzlichen Dank und dir alles Gute 💞!!!
Danke dir vielmals 😚
Es ist der lecker ich könnte 100kucken backen
Hallo.
Ich bin hier neulich über diese Seite zu einem weiteren Rezept mit Bananenmuffins mit Nüssen gestoßen. Jetzt finde ich dieses nicht mehr. Kann mit jemand den Link dazu schicken?
Gruß Silvia
Hallo, ich habe eigentlich nur diese Bananenmuffins sowie gesündere mit Banane und Zucchini (aber ohne Nüsse).