Kokosmakronen sind ein absoluter Klassiker in der Weihnachtsbäckerei. Wenn sie gut gemacht sind, sind sie schön weich und saftig. Nach einigem Hin- und Hertüfteln habe ich sie endlich gefunden: Die für mich besten Kokosmakronen. Einfach, unkompliziert, sehr variabel. Und natürlich richtig lecker!
Denn zugegebenermaßen hatte ich mit dieser Plätzchensorte lange meine Back-Probleme, ähnlich wie mit Haselnussmakronen oder Mandelmakronen. Mal waren sie trocken und hart, mal fiel die Masse schon beim Anschauen auseinander. Dieses Kokosmakronen-Rezept hingegen ist der Knaller. Easypeasy – denn in der Adventszeit hat man ja ohnehin schon genug um die Ohren. Das Grundrezept für die einfachen Kokosnussmakronen besteht aus nur 3 Zutaten: Eiweiß, Zucker, Kokosflocken. Die restlichen Zutaten sind mehr oder weniger optional – und kommen zum Aromatisieren nach Lust und Laune dazu. Denn wie bei vielen anderen Weihnachtsplätzchen-Klassikern, zum Beispiel Omas Vanillekipferl oder den Engelsaugen, kann man das Rezept schön variieren.
Übrigens: Es gibt ja auch Rezepte mit Quark oder Marzipan. Mir gefällt dieses erfrischende, nur leicht säuerliche Kokosmakronen-Rezept aber besser. Und wie werden Kokosmakronen saftig? Wer wie ich auf die weiche Konsistenz steht, sollte auf jeden Fall die Backzeit im Auge behalten: Die Makronen müssen noch schön hell sein, wenn ihr sie aus dem Ofen nehmt.
So werden die schnellen Kokosmakronen saftig
Ein weiteres Geheimnis ist der Zitronen-Zuckerguss bzw. Schokoladenguss, der als Art Austrocknungsschutz dient. Außerdem darf der Kokosanteil im Verhältnis zum Eischnee nicht zu hoch sein. Aber auch ohne Guss wird das Gebäck lecker. Viel Freude mit meinem Kokosmakronen Rezept, einfach und schnell! Probiert auch mal die veganen Makronen ohne Backen 🙂 Und der Schoko-Kokos-Kuchen, der eine Art Makronenfüllung hat, sowie die schnellen Kokos-Kekse sind ebenfalls köstlich.
Saftige Kokosmakronen
Zutaten
Für die Makronen-Masse
- 4 mittelgroße Eiweiß
- 2 Prisen Salz
- 150 Gramm Puderzucker oder Zucker
- 200 Gramm Kokosflocken
- 1 Stück Zitrone davon Saft und Abrieb
Optional zum Überziehen
- 2 Stück Zitrone davon Saft und Abrieb; für Zitronenguss
- 200 Gramm Puderzucker für Zitronenguss
- Schokoguss für Schokohaube
Zubereitung
- Backofen auf 160 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Die Eiweiß (in denen wirklich keine Spur von Eigelb sein darf!) mit dem Salz steif schlagen. Sobald der Eischnee schon recht fest ist, den Zucker langsam unter weiterem Rühren einrieseln lassen. Weiterschlagen, bis der Eischnee glänzende Spitzen bildet und komplett steif ist.
- Die Zitrone waschen, Zesten mit einem Zestenreißer abreiben, halbieren und auspressen. Den Saft und die abgeriebene Schale zum Eischnee geben. Mit den Kokosraspeln vorsichtig, aber gründlich unterheben. Teig evtl. kurz ruhen lassen, falls er sehr klebrig ist.
- Mit zwei Teelöffeln oder den Händen ca. 45 kleine Kokos-Häufchen auf das Backpapier setzen. Die Makronen rund 11 bis 15 Minuten backen. Sie sollen noch vergleichsweise hell und weich sein. Abkühlen lassen.
- Für den Überzug die Zitronen abreiben, auspressen und den Saft mit dem gesiebten Puderzucker verrühren. Die Makronen damit bestreichen bzw. überziehen. Mit Zesten dekorieren. Alternativ in flüssige Schokoglasur tauchen.
35 Kommentare
Hallo Kathrin,
Auweia auweia,
2 Bleche voll Makronen haben wir schon verputzt… was für ein leckeres Zeug 🙂
übrigens lässt sich die Kokosmasse wirklich gut mit so nem Eisportionierer der die Masse aus der Kugel ausschabt gut portionieren…
mir ist nur eines aufgefallen, von dem ich hoffe das du ne Erklärung dafür hast.
Meine Makronen sind stellenweise sehr leicht zerfallen und ich grüble, ob es zu wenig Eiweiß (kleine Eier?) war oder ob ich die kleinen Kugeln zu kurz gebacken habe? Die Spitzen waren zumindest schon leicht goldgelb, was für mich der Indikator war die guten Stücke aus dem Ofen zu nehmen.
ich habe übrigens die Makronen erstmal in der Normalversion gemacht und die Version ver-low-carbt indem ich statt Zucker Erythrit genommen habe (als Puderzuckerersatz zugefügt) klappt an sich prima. Mit Chiasamen probier ich beim nächsten Schwung.
Hallo Kathrin,
Ich habe auch ewig nach dem perfekten Rezept für Kokosmakronen gesucht. Jetzt habe ich eins, das wirklich bombastisch funktioniert. Die Makronen sind und Geschmack und Konsistenz ähnlich wie die Füllung von Bountys. Der Trick ist, statt Ei gezuckerte Kondensmilch zu nehmen. Schau mal hier:
http://reueloseschlemmerei.foodarea.de/meine-rezepte/inspirationen-fuer-den-adventskalender-teil-3-weiche-kokosmakronen-vegan-glutenfrei-und-weitere-ideen/
LG
Hallo Kathrin, deine Kokosmakronen klingen sehr lecker und wären mal eine echte Alternative zu meinem Rezept mit Marzipan, was ja nicht jedermanns Sache ist :-). Wird am Wochenende gleich mal ausprobiert ! Einen schönen 1. Advent schonmal!
jamjam…. wird nachher gleich ausprobiert.
werde versuchen die Masse per Lebkuchenglocke in einheitliche Häppchen zu bringen… ma sehn ob das geht.
jetzt fehlt nur noch ein Spekulatiusrezept… da hab ich immer noch kein gutes gefunden.
Entweder Spekulatius oder Lebkuchen (ein weiteres Rezept) steht noch auf meinem Backplan 2015 😉
Hallo Kathrin,
das klingt ja schon mal gut.
Mal noch eine Frage zu den Chiasamen in der Low Carb Variante…
Hast du die Chiasamen im trockenen Zustand verwendet oder die vorher in Wasser aufquellen lassen? das wird ja dann so gel-artig…
Hallo Rikibu, ich habe sie ganz normal trocken untergehoben, so wie Mohnsamen.
Wie süß die Makronen aussehen! 🙂 Und total lecker! Ich mag Kokos super gerne, auch im Sommer in diversen Torten und Törtchen. Aber als Markonen in der Weihnachtszeit ist Kokos wirklich fast unschlagbar. Dein Rezept klingt wirklich gut und erfolgsversprechen, das werde ich in den nächsten Wochen auch versuchen.
Liebe Grüße
Leonie