So ein Schoko-Nuss-Kuchen ist herrlich: super saftig, aromatisch – und noch dazu die perfekte Möglichkeit, Reste an Backzutaten zu verwerten. Denn er schmeckt mit anderen Nusssorten genauso gut. Und durch Schokoladenstückchen im Teig bekommt er das besondere Etwas.
Ich könnte jetzt behaupten, dass Schokolade bei uns immer ewig hält, und ich deswegen oft auf der Suche nach Rezepten bin, in denen man Schokoladenreste verwerten kann. Die Realität sieht etwas anders aus. Die Frage, was man mit Schoko-Nikoläusen oder Schokoladenosterhasen machen kann, habe ich mir ehrlich gesagt noch nie stellen müssen 😉 . Meinen einfachen Schoko-Nuss-Kuchen kann man aber natürlich auch mit extra gekaufter Schokolade backen. Am besten schmeckt der Schoko-Nusskuchen mit Zartbitterschokolade, weil er dann etwas weniger süß wird.
Je nachdem, ob der Nusskuchen mit Schokolade saftig und weich oder knusprig-kerniger werden soll, könnt ihr die gehackten Haselnüsse entweder komplett streichen (und stattdessen 50 Gramm mehr gemahlene Nüsse nehmen) oder den Anteil auf maximal 100 Gramm erhöhen. Dann braucht ihr dementsprechend nur 150 Gramm geriebene Nüsse.
Den Nusskuchen mit Schokolade einfach variieren
Die Schokoladenreste können je nach Geschmack ebenfalls eher grob gehackt oder fein gerieben werden. Wer mag, kann das Rezept für Schoko-Nuss-Kuchen einfach weiter variieren und etwas Obst unterheben, z.B. Kirschen oder Zwetschgen. Auch Omas einfacher klassischer Nusskuchen, der saftige Nusskuchen vom Blech, die zuckerfreie Variante sowie der vegane Nusskuchen sind toll. Oder wie wäre es mit dem Schoko-Nuss-Tassenkuchen?
Schoko-Nuss-Kuchen
Zutaten
Für den Teig
- 250 Gramm Butter weich
- 150 Gramm Zucker
- 4 mittelgroße Eier
- 200 Gramm Weizenmehl
- 2 Teelöffel Backpulver
- 1 Prise Salz
- 200 Gramm Haselnüsse gemahlen
- 50 Gramm Haselnüsse gehackt
- 100 Gramm Zartbitterschokolade gehackt
- 4 Esslöffel Milch grobe Angabe
Zum Dekorieren
- 150 Gramm Kuvertüre
- 3 Esslöffel Nusskrokant
Zubereitung
- Den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Kastenkuchenform einfetten und mit etwas Mehl bestäuben. Die weiche Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Nach und nach die Eier einzeln unterrühren.
- Das mit dem Backpulver gemischte Mehl mit in die Schüssel geben und kurz mit der Prise Salz unterrühren. Dann im Wechsel die gemahlenen Haselnüsse und die Milch unterrühren (ihr braucht soviel Milch, bis der Teig schwer reißend vom Löffel fällt). Zuletzt die gehackten Nüsse und die Schokoladenstückchen unterheben.
- Den Teig in die vorbereitete Form füllen, glattstreichen und rund eine Stunde backen. Stäbchenprobe machen. Den Kuchen auskühlen lassen und dann verzieren.
- Für den Schokoguss die Kuvertüre (oder Schokolade mit 1 TL Öl) im heißen Wasserbad schmelzen. Den Kuchen damit überziehen. Am Schluss mit dem Krokant verzieren.
38 Kommentare
Ich hab den Kuchen gerade aus dem Ofen geholt. Es duftet himmlisch. Jetzt sind endlich die letzten Osterhasenreste verbraucht. Leider war es keine Zartbitter. Ich bin schon gespannt…
Ich hab mich beim Rezept gewundert, dass die Schokolade später nur zum Schokoguss verarbeitet wird, aber vorher nicht mehr erwähnt wird. Ich hab die Schokoreste einfach vor den gehackten Haselnüssen untergerührt.
Als Nächstes probiere ich den einfachen Schokokuchen aus.
Liebe Ulrike,
dann lass dir den Kuchen schmecken!
Du hast Recht, die Schokostückchen habe ich im Rezept vergessen,wird nachgetragen. Sie kommen so dazu, wie du es gemacht hast.
Viele Grüße,
Kathrin
Tolles Rezept und sieht verdammt lecker aus 🙂 Ich Liebe Nusskuchen.
Hallo! Hört sich lecker an! So kurz nach Weihnachten, wie könnte es anders sein, bin ich mal wieder auf der Suche nach neuem leckern Süßen ^^ :)) Schokoladenreste habe ich aber leider keine mehr, die hab ich zu Sicherheit mal vernichtet :D…Deine Seite gefällt mir echt gut, werde wohl demnächst öfter mal vorbei schauen 😉 Viele Grüße aus Seis ! Pia
Eine gute Idee, einmal wieder einen einfachen Nusskuchen zu backen! Ich werde die gemahlenen und gehackten Nüsse kurz im Backofen anrösten, bevor ich sie in den Teig gebe. Sie sind dann aromatischer – finde ich jedenfalls.
Hallo Elke,
das stimmt, guter Tipp!
Der sieht total lecker aus! 🙂 Ich mag Nüsse im Kuchen wahnsinnig gerne, die schmecken einfach immer. Und Nuss und Schokolade – eine perfekte Kombination. Da bekomme ich gleich Lust, noch was zu backen – meine Schokonikoläuse sind allerdings schon aufgegessen. 😀
Liebe Grüße
Leonie von glowing
Mmmmmhhh, der klingt gut! 🙂
Bei uns zu Hause machen wir aus Resten gerne den „Ameisenkuchen“. Ist ein einfacher Rührteig mit untergemischten Schokostreuseln bzw. geriebener Schoko. Durch die dunklen Pünktchen im hellen Teig kommt der Kuchen zu seinem etwas seltsamen Namen *g*.
Zusätzlich zu den Schokostreuseln kommt alles hinein, was sich in der Vorratskammer so angesammelt hat. Nüsse (ganz, gehackt oder gerieben), Rosinen und andere Trockenfrüchte, Kokosflocken, einfach alles was da ist. 🙂
… jetzt krieg ich Hunger …
Ameisenkuchen habe ich zwar schonmal gehört, aber erst jetzt weiß ich, was es ist 🙂