Sauerteig ansetzen steht für viele Hobbybäcker ganz weit oben auf der Liste der Dinge, an die sie sich nicht wagen. Ging mir sehr lange genauso. Aber dann habe ich – nach Misserfolgen und jahrelanger Pause – noch einmal einen Versuch gestartet. Denn so ein Weizen-, Dinkel- oder Roggenbrot mit Sauerteig ist einfach nur köstlich. Und mit meiner Sauerteig-Anleitung für Anfänger könnt ihr es auch!
Sauerteig herstellen klingt, zumindest was Zutaten und Zubereitung angeht, erstmal simpel – und ist trotzdem nicht ganz unkompliziert. Ich habe auch gefühlt hunderte Rezepte, Backbücher und Blogartikel gelesen. Und war hinterher noch verwirrter als zuvor. Irgendwie wollte alles keinen Sinn machen. Jeder beschreibt eine andere Methode zum Anstellgut. Ich hatte nur noch Fragezeichen im Kopf. Diesen Weg will ich euch ersparen. Im Folgenden findet ihr also eine detaillierte Anleitung, wie ihr Sauerteig selbst ansetzen könnt. Inklusive vieler Tipps und Tricks. Der allerwichtigste davon: Gebt nicht auf, auch wenn euer erster Versuch vielleicht misslingt. Fangt nochmal von vorne an. Ein gutes Sauerteig-Anstellgut wird euch im besten Fall jahrelang begleiten. Die Mühe ist es also wert.
Wie macht man Sauerteig?
Es gibt unterschiedlichste Möglichkeiten. Grundsätzlich geht es aber immer um dasselbe Prinzip: Über mehrere Tage wird eine kleine Menge Roggenmehl mit derselben Menge warmem Wasser vermischt und diese Mischung dann reifen gelassen. Die Prozedur dauert 3-4 Tage. Davon ist aber nur ein Bruchteil wirkliche Arbeitszeit. Ich verwende ab dem 3. Tag nur noch einen Teil der Ausgangsmasse. Vom fertigen Ansatz hat man dann immer eine kleine Menge im Kühlschrank, damit man nicht für jedes Backen ganz von vorne anfangen muss. Das so genannte Anstellgut wird jede Woche gefüttert.
Die genauen Schritte zum Anstellgut findet ihr im Rezept. Hier ein paar allgemeine Tipps, die ihr unbedingt beachten solltet, wenn ihr Sauerteig selbermachen wollt
- Arbeitet sauber: Das heißt in erster Linie, saubere Gläser und Löffel zu nehmen. Ansonsten können sich unerwünschte Bakterien breit machen, die im Sauerteig nichts zu suchen haben
- Wiegt alles ab – lauwarmes Wasser und Mehl
- Achtet auf die richtigen Temperaturen, egal ob beim Wasser oder beim Ort zum Reifen des Teigs
- Seht trotz der ungefähren vorgegebenen Zeitangaben immer wieder nach Sauerteig. Sie sind extrem individuell. Und riecht. Am besten beginnt ihr z.B. am Freitag bzw. übers Wochenende oder im Urlaub
- Deckt das Anstellgut während der Reifezeit nur ab, statt es luftdicht zu verschließen
Sauerteig ist genauso wie Hefe ein Triebmittel, sorgt aber für anderen Geschmack und eine andere Haltbarkeit des Brots. Gerade zu Beginn sollte man dem Brot-Teig (nicht dem Sauerteig) dennoch zusätzlich etwas Hefe zugeben, solange der Ansatz noch sehr jung ist. Ganz wichtig: Es handelt sich aber immer um Sauerteig ohne Hefe.
Häufige Fragen zum Thema Sauerteig
Am gebräuchlichsten ist Roggen-Sauerteig mit Roggenmehl Type 1150. Zum Ansetzen kann theoretisch aber auch Weizenmehl oder Dinkelmehl genommen werden. Man sollte jedoch eher Mehl mit einer hohen Type wählen.
Es gibt spezielle Gärboxen etc, ich stelle das Glas aber meist bei nur eingeschalteter Ofenlampe (oder maximal 30 Grad) in den Ofen; alternativ auf den Server 😉 , oder unter eine Lampe. So ist es ein recht konstant warmer Ort.
Dann ist er leider schlecht – und ihr müsst von vorne anfangen. Ein stechender Geruch allein hingegen ist meist unproblematisch; meine riecht teils nach Nagellackentferner.
Kommt auf Gehzeit des Teigs an. Ich nehme meist 75 Gramm, es gibt aber auch Rezepte mit 10g (wie unser Dinkel-Sauerteigbrot) oder 150g
Ich gebe es zu: Ich werfe sie z.B. in einem Gefrierbeutel weg. Theoretisch kann man sie aber auch in andere Teige geben, getrocknet zum Panieren verwenden oä. Beides habe ich noch nicht getestet
Auch wenn man nicht backen will: regelmäßig. Je häufiger, desto besser. Ich mache es einmal in der Woche und habe dafür einen Kalendereintrag im Handy. Aufgefrischt werden muss am Vortag des Backtags
Entweder einen Nachbarn bitten, sich zu kümmern, oder dem Teig nach 2 Wochen ein paar Auffrischungen gönnen, bevor er verwendet wird. Es soll aber auch Leute geben, die Sauerteig in den Urlaub mitnehmen.
Leider kann es gerade zu Beginn noch manchmal zu “unperfekten” Broten kommen. Das gehört dazu. Vielleicht ist euer Sauerteig noch zu jung und damit zu wenig triebstark. Anfangs gibt man dem Brotteig daher etwas Hefe zu. Mit jedem Auffrischen wird der Sauerteig stärker, sodass er irgendwann alleine wirkt
Ich hoffe, euch mit dieser Sauerteig-Anleitung ermutigen zu können, es zu probieren! Ich bin sicher kein Profi. Und es klappt trotzdem wunderbar. Bei offenen Fragen lest bitte zunächst die bereits beantworteten Kommentare durch. Übrigens, angeblich braucht jeder Sauerteig einen Namen. Meiner hat noch keinen – obwohl ich ihn wirklich liebgewonnen habe 😉 Jede Woche gibt’s bei uns mindestens 1-2 mal frisch gebackenes Brot, ab und an auch Sauerteigbrötchen oder Süßes wie den Sauerteigzopf ohne Hefe und Panettone mit Sauerteig.
Sauerteig
Zutaten
1. Schritt
- 50 Gramm Roggenmehl Type 1150
- 50 Gramm Wasser ca. 37 Grad, bis zu 60g
2. Schritt
- 50 Gramm Roggenmehl Type 1150
- 50 Gramm Wasser ca. 37 Grad, bis zu 60g
- 100 Gramm Sauerteig-Ansatz aus dem 1. Schritt
3. Schritt
- 50 Gramm Roggenmehl Type 1150
- 50 Gramm Wasser ca. 37 Grad, bis zu 60g
- 50 Gramm Sauerteig-Ansatz aus dem 2. Schritt
4. Schritt
- 50 Gramm Roggenmehl Type 1150
- 50 Gramm Wasser ca. 37 Grad, bis zu 60g
- 10 Gramm Sauerteig-Ansatz aus dem 3. Schritt
Zubereitung
1. Schritt
- 50 Gramm Mehl und 50 Gramm warmes Wasser in einem großen Einmachglas kräftig mit einem Löffel vermischen. Falls die Masse extrem fest ist, etwa 10g mehr (also insgesamt 60g) Wasser verwenden. Deckel des Glases auflegen (nicht zuschrauben oder mit einer Klammer verschließen), alternativ mit Frischhaltefolie bedecken. Mischung bei ca. 25-30 Grad rund 20-24 Stunden reifen lassen.
2. Schritt
- Den kompletten Ansatz aus dem 1. Schritt mit noch einmal 50 Gramm Mehl und 50-60 Gramm warmem Wasser kräftig vermischen. Deckel auflegen. Zugedeckt bei ca. 25-30 Grad rund 8-15 Stunden reifen lassen. Wie lange es bei euch dauert, hängt von Umgebungsvariablen wie Zimmertemperatur ab und davon, wie sich der Ansatz entwickelt: Sobald er sein Volumen verdoppelt hat und schon wieder leicht einfällt, geht man zum 3. Schritt über.
3. Schritt
- 50 Gramm des Ansatzes aus dem 2. Schritt (der Rest wird nicht benötigt und kann weg) mit 50 Gramm Mehl und 50-60 Gramm warmem Wasser vermischen. Deckel auflegen. Zugedeckt bei ca. 25-30 Grad rund 12 Stunden reifen lassen. Auch hier hängt die genaue Dauer wieder davon ab, wie sich der Ansatz entwickelt: Sobald er sein Volumen verdoppelt hat und schon wieder leicht einfällt, geht zum 4. Schritt über.
4. Schritt
- 10 Gramm des Ansatzes aus dem 3. Schritt (der Rest wird nicht benötigt und kann weg) mit erneut 50 Gramm Mehl und 50-60 Gramm warmem Wasser vermischen. Deckel auflegen. Zugedeckt bei ca. 25-30 Grad rund 8-12 Stunden reifen lassen. Das Volumen sollte nun noch um etwa die Hälfte zunehmen.
Verwenden des Sauerteig-Anstellguts
- Wenn die Mischung deutlich säuerlich riecht, ist der Sauerteig-Starter bzw. das Anstellgut (insgesamt ca. 110 Gramm) nun bereit zum Backen. Ansonsten den 4. Schritt noch einmal wiederholen. Für ein Sauerteigbrot mit ca. 500g Mehl benötigt ihr je nach Gehzeit z.B. 75 g Anstellgut. Die ersten Male sollte man zum Teig zusätzlich Hefe zugeben, bis der Sauerteig alleine triebstark genug ist.
Regelmäßiges Füttern des Sauerteigs
- Der Rest Sauerteig-Anstellgut (in meinem Beispiel ca. 30-40g) wird in einem kleinen Glas mit aufgelegtem Deckel im Kühlschrank gelagert und muss immer wieder „gefüttert“ bzw. „aufgefrischt“ werden. Dafür nimmt man alle ca. 7-10 Tage 10 Gramm des Sauerteigansatzes aus dem Kühlschrank (der Rest kann weg) und mischt diesen in einem sauberen frischen Glas wieder mit 50g Mehl und 50g Wasser.
- Diese Mischung lässt man wieder 6-12h reifen, wie im 4. Schritt. Dann entnimmt man z.B. 75g Ansatz für sein Brot, lagert den Rest wieder im Kühlschrank. Und macht immer so weiter 🙂 .
Anmerkungen
- Das Herstellen des Sauerteigs hat lange Reifezeiten. Da man keine genauen Stundenangaben machen kann, solltet ihr das Ganze z.B. an einem verlängerten Wochenende starten, an Urlaubstagen oder wenn ihr eh zuhause seid.
- Die richtigen Temperaturen sind enorm wichtig – nicht zu kühl, nicht zu heiß. Die Wassertemperatur könnt ihr mit einem Thermometer messen, den Ort zum Reifen am besten ebenfalls. Wenn man Erfahrung hat, geht das auch nach Gefühl.
- Im Winter kann man den Sauerteig z.B. in der Nähe einer Heizung reifen lassen (wenn diese konstant durchheizt und nicht nachts abschaltet) oder im Wäschekeller. Ansonsten z.B. in den Ofen bei nur angeschalteter Backofenlampe stellen. Ich stelle ihn manchmal auf unseren (warmen) Server 😉 Aber Achtung: setzt das Sauerteigglas zusätzlich auf einen Teller – er kann ziemlich überlaufen.
- Wie viel zusätzliche Hefe ihr bei den ersten Malen benötigt, ist sehr individuell und auch von der Reifezeit bzw. dem konkreten Rezept für den Brotteig abhängig. Ich nehme z.B. 1-2g Trockenhefe und reduziere die Menge nach und nach.
- Bei offenen Fragen lest bitte zunächst die bereits beantworteten Kommentare durch.
626 Kommentare
Hallo,
Ich habe mich nun auch an Sauerteig getraut und bis jetzt klappt es sehr gut. Langsam verdoppelt sich der Teig und Leben zieht ein.
Ich habe nur ein großes frage Zeichen im Kopf wie es dann weiter geht in den nächsten Schritten mit Brot backen, den Resten, das Anstellgut weiter führen….
Ich wäre dankbar über Hilfe!
Hallo, alles zum Füttern schreibe ich ja hier im Beitrag bzw. direkt im Rezept.
Regelmäßiges Füttern des Sauerteigs
Der Rest Sauerteig-Anstellgut (in meinem Beispiel ca. 30-40g) wird in einem kleinen Glas mit aufgelegtem Deckel im Kühlschrank gelagert und muss immer wieder „gefüttert“ bzw. „aufgefrischt“ werden. Dafür nimmt man alle ca. 7-10 Tage 10 Gramm des Sauerteigansatzes aus dem Kühlschrank (der Rest kann weg) und mischt diesen in einem sauberen frischen Glas wieder mit 50g Mehl und 50g Wasser.
Diese Mischung wird wieder 6-12h bei reifen gelassen, wie im 4. Schritt. Dann entnimmt man z.B. 75g Ansatz für sein Brot, lagert den Rest wieder im Kühlschrank. Und macht immer so weiter 🙂 .
Wenn du deinen Sauerteigansatz fertig hast, benötigst du für die weiteren schritte ein konkretes Brotrezept, z.B. das oder das. Dort steht, wieviel Ansatz du brauchst.
Huhu
Ich habe eben meinen Starter fertig gestellt, es war super einfach und hat echt gut funktioniert. 🙂
Jetzt hab ich nur eine Frage, wenn ich den Teig auffrische, muss er dann zum Reifen wieder warm gelagert werden oder kann er direkt wieder in den Kühlschrank?
Lg
Wenn du ihn auffrischst, verwendest du ihn normal ja direkt zum Backen.
…den Sauerteig mit in den Urlaub zu nehmen gefällt mir
Definitiv 😅😎
Liebe Kathrin,
herzlichen Dank für deine Mühe, die du dir machst, um begeisterten Bäckerinnen das Backen mit Sauerteig zu „versüßen“.
Ich bin Diabetikerin und lebe seit mehr als 20 Jahren mit einer möglichst kohlenhydratfreien Ernährung. Dennoch kann ich nicht auf Brot verzichten. Alle von mir bislang gekauften Backwaren ließen meinen Zuckerspiegel ansteigen, und zwar heftig. Zahlreiche Gespräche habe ich in den verschiedenen Bäckereien geführt und jedes Mal bekam ich Antworten: „Klar, der Teig wird aus Vollkornmehl gebacken“ und „Selbstverständlich ist dies ein Vollkornbrot“. Die meisten Verkäuferinnen wissen gar nicht, dass es für ein Vollkornbrot mehr benötigt als ein paar Körner in einen Weizenmehlteig zu werfen. Es sind die Schalen des Getreides im Mehl, die den Zuckerspiegel nur langsam steigen lassen und damit einen schnellen Abfall verhindern, der wiederum zum Heißhunger führt.
Das Brot schmeckt aber auch den Nicht-Diabetikern; mein Lebensgefährte liebt das Brot. Begeistert war er auch von den Sonntagsbrötchen, die ich allerdings mit Weizenmehl und Vollkornmehl backe und unter Zugabe von Hefe.
Jetzt habe ich die Lösung gefunden: Ich backe selbst mit deinem Sauerteig, Kathrin; dann kenne ich die Zutaten und habe so den Zuckerspiegel super unter Kontrolle.
Ich gebe 300 g Dinkelvollmehl,
100 g Dinkelmehl (Type 630)
100 g Kichererbsenmehl (alternativ: Mandelmehl, das deutlich teurer ist)
zum Ansatzgut von 100 g,
(Die Backtemperatur stelle ich auf 230 Grad und nach 10 min. auf 220 Grad ein, ansonsten wird die Kruste zu hart).
So erhalte ich unter Vergabe von ca. 300 bis 400 ml lauwarmen Wasser ein Gesamtgewicht von ca. 1.000 g Brot. Beim „Walken“ des Teigs verwende ich nochmals ca. 50 g Dinkelvollkornmehl. Da die Kruste – selbst unter Hinzufügen von Wasser auf einem Backblech, immer noch etwas hart ist, lege ich die beiden Brothälften nach dem Backen noch lauwarm in Butterbrotpapier und dann in eine Gefriertüte (Butterbrotpapier deshalb, weil ich den Kontakt mit Mikroplastik nicht mag). Das Brot bleibt über Tage hinweg innen weich und hat außen immer noch eine schöne Kruste.
Noch eine Anmerkung: Mein Ansatzgut gelingt am besten mit Roggenmehl (Type 1150)!
Danke an dich, liebe Kathrin, und an meine Mitarbeiterin, die mir das Ansatzgut herstellte und mir damit den Weg zum Brotbacken eröffnete.
Versucht es mal mit meinem Rezept. Wenn die Kruste für euch zu hart ist, gebt mehr Dinkelmehl Type 430 oder Weizenmehl hinzu.
Liebe Grüße, Andrea
Hallo Andrea, herzlichen Dank für dein schönes Lob und Teilen deiner Erfahrungen! Ja, Selberbacken ist oft einfach die beste Lösung, gerade wenn es um gesundheitliche Einschränkungen geht. Weiter viel Spaß beim Backen und Experimentieren!
Endlich ein Sauerteigrezept mit klaren Angaben,dass man auch versteht.
Herzlichen Dank dafür.
Lieben Gruß Maria
Danke für deinen lieben Kommentar!
Hi, mein Sauerteig Tag 4 ist flüssig . Muss das so sein oder muss der fest sein ? Ich hab es so gemacht wie nach deiner Anleitung . Er riecht nicht schlecht , beschreiben kann ich den Geruch aber nicht . Hatte gestern Blasen . Hab jetzt wieder gefüttert gerade . Bin mir total unsicher . Hilfeee
Mache einfach weiter, er soll nicht fest sein
Hello!
Ich backe mein Brot seit Anfang des Jahres selbst mit Hefe. Jetzt möchte ich es auch mal mit Sauerteig versuchen. Eine Frage stellt sich mir aber: Nach dem 4. Tag stellt man ja den Sauerteig in den Kühlschrank. Wenn ich abends backe, füttere ich ihn morgens? Und er bleibt dann im Kühlschrank? Nur die ersten 3 Tage warm stellen? Und wie verfahre ich, wenn ich mehr brauche? Ich backe manchmal morgens Brötchen und abends Brot bzw. fast täglich abends. Wir sind ein 6 Personen Haushalt!
Vielen Dank!
Hallo, ich verstehe deine Fragen leider nicht alle ganz.
Wenn ich abends backe, frische ich den ST je nach Rezept frühmorgens auf und mache den Brotteig dann mittags; alternativ ST mittags auffrischen, am späten Nachmittag Brotteig ansetzen, falten, dehnen etc, vor dem Schlafen Brotlaib in Kühlschrank und morgens backen.
Du kannst beim Auffrischen auch die 1.5 fachen Mengen von allem nehmen
Hallo
Ich bin bei Schritt 4
Mein starter hat sich aber in 12 Stunden nicht verändert. Kann ich was tun oder muss ich neu anfangen?
:/
Mh, also wenn sich wirklich gar nichts tut, würde ich den Schritt nochmal machen; wenn sich immer noch nichts tut, neu anfangen
Hallo Katrin,
ich habe den Starter angesetzt und bis zum Tag 3 hat auch alles super geklappt. Der Sauerteig hat sich jeden Tag etwa nach der vorgegebenen Zeit verdoppelt. Heute morgen habe ich nun den 4. Schritt durchgeführt und der Teig bewegt sich leider seit 6 Stunden kein Stück. Wie mache ich ab hier weiter?
Ich würde den Schritt noch ein bis zweimal durchführen und das Ganze dann einfach mal testen
Hallo 🙂
Ich habe lange nach einer brauchbaren Anleitung gesucht und muss sagen von den vielen die ich gelesen haben, war deine durchaus die am Besten erklärte.
Ich habe aber Angefangen, bevor ich deine Anleitung gefunden habe.
Und habe immer nur 40gramm verwendet. Bis Schritt drei kann man dieses ja super einfach umsetzen, aber wie schaut es aus ab Schritt 4. Nehme ich dann auch nur 10gramm plus 40 gramm Mehl und 40gramm Wasser.
Ansonsten bin ich gespannt, ob mein erster Sauerteig was wird.
Und freue mich auf meine Ergebniss.
Dir möchte ich Danken für diese wunderbare Anleitung und Berichte gerne auch nochmal über mein erstes Brot.
Gerne doch. Ich denke, du kannst sowohl 10/50/50 als auch 10/40/40 machen
Hi Kathrin ☺️
ich bin heute Morgen bei Schritt 4 angekommen und bisher klappt mein Starter mit Roggenvolkornmehl super! Wie füttere ich ihn denn nun die nächsten 4 Tage wenn ich vorhabe, am Freitagmorgen ein Brot zu backen? Der Starter müsste ja dann Donnerstags bereit sein um ihn zu verwenden. Würde ich ihn bis dahin draußen stehen lassen und jeden Tag nach Schritt 4 füttern oder ihn doch wieder zu gleichen Teilen (zB 50gr Starter/50gr Mehl/50-60gr Wasser) füttern? Schon mal Danke für die Antwort ☺️
Und kannst du vielleicht noch ein anfängerfreundliches Rezept von Dir empfehlen? Ist mein erster Sauerteig-Backversuch 🙈
Gan Lieben Dank! Finde deinen Blog hier spitze!!
Hallo, gut für Anfänger geeignet sind z.B. das Bauernbrot und das Weizensauerteigbrot
Du kannst den Schritt 4 denke ich wiederholen. So ganz verstehe ich nicht,was du meinst. Künftig dann immer direkt vor dem Backen auffrischen (also Vorabend oder morgens, je nach Backzeit).
Na theoretisch ist der Starter ja heute schon bereit um mit ihm zu backen, aber aus zeittechnischen Gründen schaffe ich es erst am Donnerstag zu backen. Und deshalb stelle ich mir die Frage, ob ich ihn bis dahin alle 12-15 h (bzw. sobald er sich verdoppelt hat) füttern soll. Oder stelle ich ihn einfach sobald er sich verdoppelt hat, in den Külschrank und frische ihn am Abend vor dem Backen auf?
Hallo, muss die Temperatur immer konstant sein? Bei mir schwankt sie so zwischen 27 und 31 Grad, muss dann zwischendurch die Lampe im Backofen ausschalten und dann geht die Temperatur natürlich wieder runter. Ist das ein Problem?
Das sollte kein großes Problem sein
Halloo 🙂
ich würde gerne mein erstes Sauerteigbrot backen. Mein Starter ist nun 7 Tage alt. Wenn ich gerne morgens starten möchte mit dem Teig, wie spät am Vorabend muss ich dann meinen Starter im 1:1:1 Verhältnis füttern? Es scheint so, als hätte er den Peak immer irgendwann nachts… und dann ist er ja (wenn ich das richtig verstanden habe) am nächsten Morgen nicht mehr geeignet für die Zubereitung..? Oder kann ich einfach diesen Starter verwenden und gebe dann zusätzlich noch 1gr Trockenhefe in meinen Teig dazu?
Schon mal Danke für die Hilfe!!
LG – Franzi
Hallo, so ganz verstehe ich nicht was du meinst. Was ist das 1:1:1 Verhältnis? Du musst deinen Starter in jedem Fall vor dem Brotbacken auffrischen und bei so einem jungen Starter auch in jedem Fall Hefe zugeben.
ich würde mal schauen, den Start der vielleicht abends um 22:00 Uhr anzusetzen und dann am nächsten Morgen zu gucken, wie es sich entwickelt hat. Oder du machst es einfach mal an einem Wochenende morgens
Hoi
Kurze Frage wen ich Roggenmehl für das ansetzen nehme, muss ich dann auch Roggenmehl für das fertig Backen nehmen, oder ist es egal was für ein Mehl???
Lg Silvan
Da gibt es unterschiedliche Ansichten. Viele sagen, dass man zum RoggenST dann auch ein Roggenbrot machen soll etc., ich mische es aber. Wenn du allerdings nur helle Weizenbrote backen möchtest, solltest du irgendwann vielleicht auf einen Sauerteig aus Weizen switchen bzw. deinen mit Weizen füttern.
Tolle Anleitung, hat beim 1 x funktioniert. Vielen Dank!!
Danke für deinen Kommentar 🙂
Liebe Kathrin,
Ich lese regelmäßig deine Rezepte und finde Dich und Dein Engagement klasse.
Auch ich habe seit Monaten immer einen Sauerteigansatz im Kühlschrank und füttere ihn regelmäßig. Dafür nehme ich einen Esslöffel Mehl und etwa dieselbe Menge lauwarmes Wasser. Ist das ok ?
Herzlichen Dank im voraus und alles Gute für Dich
LG Lioba
Hallo Lioba, danke für das schöne Lob! Wenn das für dich so funktioniert – gut. Wird dein Brot denn gut? Wie du in diesem Rezept siehst, nehme ich mehr Wasser/Mehl, aber es kommt ja aufs Verhältnis an, also wieviel Ansatz zu nimmst.
Hallo! Ich bin beim Schritt 3 steckengeblieben. Ich habe mich genau an deine Anleitung gehalten und das Anstellgut über 12 Stunden bei 28 Grad reifen lassen. Trotzdem hat es sich nur minimal vermehrt. Soll ich Schritt 3 nochmal genau so wiederholen oder nur Mehl und Wasser hinzufügen?
Hallo 🙂
Habe genau das gleiche Problem, wie macht man hier am Besten weiter ?
Schritt 3 wiederholen oder komplett von vorne anfangen?
Liebe Grüße:)